• Trainer

    Trainer

    Stefano & Josephus Foto: Ivo Corrà

  • TRAINER

    Der/Die am Programm “VOLUNTARIAT PER LES LLENGÜES” teilnehmende “Trainer/in” ist volljährig, spricht gewöhnlich deutsch und ist bereit, 10 Wochen lang sich eine Stunde pro Woche mit einer Person auf Deutsch zu unterhalten, welche bei der Verwendung dieser Sprache mehr Sicherheit erreichen möchte. Es handelt sich dabei nicht um “Unterrichtseinheiten”, sondern um informelle Treffen, wo die Konversation auf Deutsch spontan und in einer entspannten Atmosphäre stattfindet. Der Ort und die Zeit für die Treffen werden von den zwei Sprachpartnern frei vereinbart.

    Wenn du als Trainer/in am Programm teilnehmen möchtest, kannst du dich per Internet einschreiben oder das Einschreibeformular ausfüllen und per Fax an die Nr. 0471 921380 schicken. Das Formular kann auch bei der Sprach-Agentur „Centro Studi e Ricerche Andrea Palladio“ in Bozen, Florenzstraße 51 abgegeben werden. Zudem kannst du dich sowohl im Multisprachzentrum in Bozen, Kapuzinergasse 28 oder in der Sprachenmediathek in Meran, Sandplatz 10, online oder mittels Formular, einschreiben.
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  • FAQ

    FAQ - Allgemeine Informationen

    1. WORIN BESTEHT DAS PROJEKT?

    Das Projekt besteht in der Bildung von "Sprachpaaren", die aus einem/r freiwilligen Trainer/in und einem/r Sprachnehmer/in zusammengesetzt sind. Der/die freiwillige Trainer/in und der/die Sprachnehmer/in widmen 10 Stunden ihrer Freizeit (eine Stunde pro Woche, zehn Wochen lang, wobei dieser Zyklus bis zu zweimal durchgeführt werden kann) der Konversation in deutscher Sprache. Diese zwei Personen treffen sich wo und wann sie wollen und haben ein und dasselbe Ziel: der/die Sprachnehmer/in soll dank dieser Erfahrung flüssiger und sicherer Deutsch sprechen können. Dies soll durch das Sprechen in einer lockeren und freundschaftlichen Atmosphäre ermöglicht werden. Zudem ergibt sich dadurch die Möglichkeit, neue Bekanntschaften zu schließen und sich gegenseitig zu bereichern.

    2. WAS BEDEUTET DIESER SELTSAME NAME „VOLUNTARIAT PER LES LLENGÜES”?

    Der Name ist in katalanischer Sprache geschrieben und bedeutet „Sprachenvolontariat (freiwillige Tätigkeit für Sprachen)“. Da dieses Projekt aus Barcelona stammt und dort zum ersten Mal durchgeführt wurde, ist der Name der Initiative in der Sprache dieses Gebietes beibehalten worden.

    3. WORIN BESTEHT DIE AUFGABE ALS FREIWILLIGE/R SPRACHGEBER/IN?

    Der/die freiwillige Trainer/in ist eine Person, die der deutschen Sprache mächtig ist und bereit ist, mit einer anderen Person, die diese Sprache lernen möchte (hier "Sprachnehmer/in" genannt), zehn Stunden zu verbringen (eine Stunde pro Woche, zehn Wochen lang) und mit ihr Deutsch zu sprechen.

    4. WIRD MAN DAFÜR BEZAHLT?

    Nein, es ist keine Bezahlung vorgesehen, wohl aber eine soziale Anerkennung. Jährlich wird eine Veranstaltung durchgeführt, bei der jene Freiwilligen gewürdigt werden, die am Programm teilnehmen.

    5. HANDELT ES SICH BEI DIESER INITIATIVE UM EIN TANDEM-PROJEKT?

    Nein, es handelt sich nicht um "Tandem", da man sich bei diesem Projekt ausschließlich auf die deutsche Sprache konzentriert.

    6. WIE SCHREIBE ICH MICH EIN?

    Man kann sich über Internet (online oder Formular-Download) einschreiben. Das Einschreibeformular kann auch per Mail (infovol@provincia.bz.it) angefordert oder beim Amt für Zweisprachigkeit und Fremdsprachen, Neubruchweg 2 bzw. am Multisprachzentrum, Kapuzinergasse 28 in Bozen oder in der Sprachenmediathek Meran, Sandplatz 10 abgeholt werden. Das ausgefüllte Formular kann bei den obgenannten Ämtern abgegeben oder bzw. per E-Mail, per Post oder per Fax an die Nummer 0471/411279 gesendet werden.

    7. KÖNNEN AN DIESEM PROJEKT AUCH JUGENDLICHE TEILNEHMEN?

    Ja, allerdings nur volljährige Jugendliche.

    8. WELCHE VORTEILE ERGEBEN SICH FÜR MICH DURCH DIESES PROJEKT?

    Ehrenamtliche Projekte bringen keine finanziellen Vorteile mit sich, sie stellen vielmehr eine Bereicherung persönlicher Natur und in zwischenmenschlichen Beziehungen dar. Dank dieses Programms können neue Bekanntschaften geschlossen werden, man nähert sich einer anderen Kultur und verbringt die Zeit in guter Gesellschaft. Man kann auch stolz darauf sein, die eigene Sprache und Kultur vermitteln zu können.

    9. FÜR WELCHEN ZEITRAUM BIN ICH AN DAS PROJEKT GEBUNDEN?

    Der Zeitraum ist normalerweise auf zehn Treffen zu jeweils einer Stunde beschränkt. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, Ihre Teilnahme zu beenden oder für weitere Zyklen zur Verfügung zu stehen.

    10. AN WEN WENDE ICH MICH, WENN WÄHREND DER DURCHFÜHRUNG DES PROJEKTES PROBLEME AUFTRETEN?

    Es genügt, den/die Sprachnehmer/in zu benachrichtigen und dem/der Sprachpaarbetreuer/in eine Mail zu schreiben. Sollten Sie hingegen Probleme anderer Art haben (z. B. Probleme mit dem/der Sprachnehmer/in oder mit der Durchführung des Projektes), können Sie mit dem/der Sprachpaarbetreuer/in einen Termin vereinbaren, mit ihm/ihr das Problem besprechen und eventuell auch lösen.

    FAQ - Informationen zu sprachlichen Aspekten

    1. MÜSSEN WIR IMMER DEUTSCH SPRECHEN?

    Die einzige Bedingung, die wir stellen, ist die, immer Deutsch zu sprechen. Sie sollten sich dem Sprachniveau des Sprachnehmers/der Sprachnehmerin anpassen, ein nicht zu hohes Sprachniveau wählen, d.h. langsam sprechen, die Wörter deutlich aussprechen und falls der/die Sprachnehmer/in einen italienischen Ausdruck verwendet, ihm/ihr das Wort auf Deutsch sagen.

    2. ICH TRAUE MIR DIE ROLLE EINES/EINER FREIWILLIGEN SPRACHGEBERS/SPRACHGEBERIN FÜR DIE DEUTSCHE SPRACHE NICHT ZU, WEIL ICH NORMALERWEISE DIALEKT SPRECHE

    Machen Sie sich über Ihre Deutschkenntnisse keine Sorgen! Was der/die Trainer/in braucht, ist eine Person, mit der er/sie sprechen kann. Übrigens: Wenn Sie es vorziehen, im Rahmen des Projekts den Dialekt oder die Umgangssprache zu verwenden, können Sie dies im Einschreibeformular angeben.

    3. GIBT ES PERSONEN, DIE DARAN INTERESSIERT SIND, DIALEKT ZU LERNEN?

    Ja, es gibt einige Personen, die am Südtiroler Dialekt interessiert sind. Dieses Programm ist für einen sozialen Gebrauch der deutschen Sprache gedacht, in diesem Sinne gehört auch der Dialekt zur Kommunikation.

    4. WAS SOLL ICH TUN, WENN DER/DIE PRACHNHEMER/IN EINEN FEHLER MACHT? SOLL ICH IHN/SIE VERBESSERN?

    Es ist wichtig, dass der/die Sprachnehmer/in die eigenen, sprachlichen Bedürfnisse mitteilt, wie etwa den Wunsch, sich auf eine spezifische, sprachliche Kompetenz (Vokabeln, die Sprache im familiären oder aber im beruflichen Kontext, usw.) zu konzentrieren. Was die Anzahl und die Frequenz der Verbesserungen betrifft, soll dies zwischen den Sprachpartnern vereinbart werden. Der/die Sprachnehmer/in kann Sie bitten, ihn/sie öfter oder weniger oft auszubessern, ihn/sie entweder während der Konversation beim Auftreten eines Fehlers zu unterbrechen, erst am Ende der Konversation auf eventuelle Fehler aufmerksam zu machen, oder ihn/sie überhaupt nicht zu verbessern, sondern sich darauf zu beschränken, den Satz in der richtigen Version zu wiederholen, um das Aufkommen von Frustgefühlen zu vermeiden.

    5. WENN ICH DEN/DIE SPRACHNEHMER/IN NICHT VERBESSERE, WIRD ER /SIE DEN FEHLER ALLERDINGS WIEDERHOLEN UND IN DIESER HINSICHT KEINEN FORTSCHRITT MACHEN

    Wir lernen nicht nur durch Korrekturen. Vor allem im mündlichen Bereich lernt man, indem man die Sprache einfach spricht, indem man Fehler macht und vielleicht sich selbst zu einem späteren Zeitpunkt korrigiert. Ein wichtiges Ziel des Programms ist es, die Angst vor dem Sprechen zu verlieren, die viele Personen daran hindert, die deutsche Sprache auch im Alltag zu verwenden.

    6. WORÜBER SPRICHT MAN?

    Am Tag des ersten Treffens wird auch der/die Sprachpaarbetreuer/in anwesend sein und Ihnen helfen, die Verlegenheit zu überbrücken. Zudem steht Ihnen Informationsmaterial mit nützlichen Tipps für mögliche Konversationsthemen zur Verfügung.

    FAQ - Wo/Wann

    1.AN WELCHEN TAGEN UND ZU WELCHER ZEIT FINDEN DIE TREFFEN STATT?

    Den Tag und die Uhrzeit werden Sie zusammen mit dem/der Sprachnehmer/in vereinbaren, der/die Ihnen zugeteilt wird. So können Sie sich selbst nach Belieben organisieren.

    2. WO TRIFFT MAN SICH?

    Auch die Wahl des Ortes werden Sie zusammen mit dem/der Sprachnehmer/in treffen. Sie können spazieren gehen, einen Kaffee trinken, ins Kino oder ins Theater gehen bzw. sich im Kulturzentrum Trevi oder in der Sprachenmediathek Meran treffen.

    3. WAS PASSIERT NACH DER EINSCHREIBUNG?

    Einige Wochen nach Ihrer Einschreibung teilen wir Ihnen mit, welche/r Sprachnehmer/in mit den von Ihnen angegebenen Tagen und Uhrzeiten übereinstimmt und  planen mit Ihnen gemeinsam das erste Treffen.

    4. KANN ICH IN DRINGENDEN FÄLLEN EINEN TERMIN ABSAGEN, DEN ICH MIT DEM/DER SPRACHNEHMER/IN VEREINBART HABE?

    Sie können ihrem/r Sprachnehmer/in Bescheid sagen und dem/der Sprachpaarbetreuer/in eine Mail schreiben, wenn Sie einen Termin nicht wahrhaben können. Allerdings sollten Sie bedenken, dass Sie als freiwillige/r Trainer/in zwar Ihre Zeit zur Verfügung stellen, einen vereinbarten Termin jedoch möglichst einhalten sollten. Einmalige Absagen sind natürlich verständlich, allerdings muss der/die Sprachnehmer/in immer verständigt werden.

    5. KÖNNEN WIR UNS AUCH IN MEINER WOHNUNG TREFFEN?

    Das können Sie mit der/die Sprachnehmer/in zusammen entscheiden. Solange man sich allerdings nicht besser kennt, wäre es angebracht, sich an einem anderen, neutralen  Ort zu treffen.

    FAQ - Sprachgeber/in - Sprachnehmer/in

    1. WER WÄHLT DEN/DIE SPRACHNEHMER/IN FÜR MICH?

    Im Einschreibeformular bitten wir Sie, verschiedene Informationen anzugeben, die es uns ermöglichen, ein homogenes Sprachpaar hinsichtlich der verfügbaren Zeiten  und der jeweiligen  Interessen zu bilden. Die Sprachnehmer/innen werden von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgewählt und vorgeschlagen.

    2. KANN ICH GLEICHZEITIG MEHRERE SPRACHNEHMER/INNEN BETREUEN?

    Wenn Ihre Zeit dazu reicht,  wäre uns das sehr recht, allerdings raten wir Ihnen, erstmals mit nur einem/r Sprachnehmer/in anzufangen und eventuell zu einem späteren Zeitpunkt weitere Sprachnehmer/innen dazu zu nehmen. Die Treffen finden aber immer nur mit einem/r einzelnen Sprachnehmer/in statt.

    3. ICH MÖCHTE KEINEN MANN/KEINE FRAU ALS SPRACHPARTNER/IN

    Das ist kein Problem, im Einschreibeformular können Sie angeben, ob für Sie als Sprachpartner nur Männer, nur Frauen oder beide Geschlechter in Frage kommen.

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